Freitag, 20. Dezember 2019
Freie Waldorfschule Biberach,
um 19.00 Uhr, für Jung und Alt,
Eintritt frei – Spende erbeten

Samstag, 21. Dezember 2019
Spitalkirche Biberach (Eingang über Museumsinnenhof) Bachgasse 29 um 16.30 Uhr, für Jung und Alt,
Eintritt frei – Spende erbeten

"Ihr lieben meine Singer...", so beginnt der Sternsinger seine Ansprache, in der er von Gott Vater über den Lehrmeister bis zu Ochs und Eselein alle grüßt und somit in das folgende Spiel einbezieht - in das Spiel von der Geburt Jesu Christi.
Die Oberuferer Weihnachtsspiele stammen aus Oberufer bei Pressburg in der Slowakei. Die Bauern gaben sie von Generation zu Generation mündlich weiter und erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden sie schriftlich aufgezeichnet. Aus den schlichten volkstümlichen Texten und Liedern spricht eine innige, herzenswarme Gemütsstimmung. Ursprünglich spielten nur Bauernburschen, die während der dreimonatigen Probenzeit weder zum Tanz noch zu den Mädchen durften.
Das Stück besteht aus Verkündigung, Christgeburtsspiel und Hirtenspiel. Die einzelnen Teile werden durch Umzüge der sogenannten Kumpanei umrahmt und gegliedert. Die Lieder wurden aus alten Quellen neu erschlossen.

Der Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, gab eine leicht modifizierte Fassung dieser Spiele heraus und regte Aufführungen an. Die Lehrer der ersten Waldorfschule führten die Präsentation für ihre Schüler ein. Sie werden seither alljährlich in Waldorfeinrichtungen um die Weihnachtszeit von Schülern, Lehrern und Eltern aufgeführt.
Die Lämmer sind los.

Die erste Klasse der Freien Waldorfschule Biberach bekam Nachwuchs

„Mäh“ schreit es laut vom Schulhof der Unterstufe, wenn Schüler und Lehrer morgens zur Schule kommen. Drei kleine Lämmer begrüßen die Ankömmlinge und springen fröhlich über die Wiese.

Auch in diesem Jahr stellt Matthias Kräutle, Klassenlehrer der ersten Klasse, seine Flaschenlämmer der Schule zur Verfügung und versorgt diese zusammen mit den SchülerInnen und Schüler seiner Klasse.

Alle drei bis vier Stunden wird Milchpulver mit heißem Wasser angerührt, in Trinkflaschen gefüllt und den Schafen gegeben. Mittlerweile sind die Lämmer 7 und 10 Wochen alt und fressen zwischen den Milchmahlzeiten auch schon Gras und Heu.
Die Versorgung der Tiere ist freiwillig, aber sowohl kleine als auch große Schüler, Lehrerinnen wie Lehrer freuen sich, wenn sie die Flasche geben dürfen.

Untergebracht sind die Lämmer in einem Unterstand den die jetzige 9. Klasse vor mehreren Jahren in ihrer Hausbauepoche konstruiert und selber gebaut hat.

Kräutle, der seine Lämmer zärtlich „Bobbele“ nennt, sieht in der Haltung von Schafen an der Schule das Ziel den Kindern den lebendigen Kontakt mit Nutztieren zu ermöglichen. Die Schüler lernen, Verantwortung und Rücksicht zu übernehmen. Die Schüler füttern, striegeln, streicheln und umarmen die kleinen Lämmer.
Die Idee Schulschafe anzuschaffen, entstand bereits vor 9 Jahren, als Kräutle mit seiner damaligen ersten Klasse Lämmer im laufenden Schulbetrieb mit den Schülern aufgezogen hatte. Die Schüler waren so begeistert und versorgten die Tiere liebevoll und pflichtbewusst, so dass mittlerweile schon die vierte Generation an Flaschenlämmer an der Waldorfschule aufgezogen wird.

Wenn aus den Lämmern dann Schafe geworden sind, findet einmal im Jahr im Frühling in der Schule die Schafschur statt, bei der die Schüler auch selber Hand anlegen dürfen.

Wenn Schulklassen von anderen Schulen oder Kindergartengruppen die Lämmer gerne besuchen möchten und beim Fläschchen geben dabei sein wollen, dann bitte anmelden unter: Tel. 07351-1801500.
Das Wirtshaus im Spessart

Die 8. Klasse der Freien Waldorfschule Biberach lädt am Freitag, den 22.02.2019, 19:30 Uhr, und am Sonntag, 24.02.2019, 16 Uhr, zur Theateraufführung „Das Wirtshaus im Spessart“ frei nach Wilhelm Hauff ein.

Besonderer Höhepunkt an jeder Waldorfschule ist das Klassenspiel in der 8. Klasse. Es hat einen wesentlich größeren Umfang als die vielen Rollenspiele und Szenen, die bereits ab dem ersten Schuljahr zum Lehrplan dazugehören.

Es ist ein Projekt zum Erwerb sozialer Kompetenzen. Ein Theaterstück auf die Bühne zu bringen verlangt von den Schülerinnen und Schülern Selbstständigkeit, ergebnisorientiertes Handeln und Teamfähigkeit. Es schult in besonderem Maße das Verantwortungsbewusstsein. Unterstützt wird die jetzige achte Klasse dabei von ihrem Schauspiellehrer Rainer Phillipi und ihrer Klassenlehrerin Tanja Kiekopf.



Die Klassenspiele der Waldorfschulen der achten wie auch in der zwölften Klasse stehen an Schnittpunkten im Leben des jungen Menschen – sie markieren entscheidende Abschnitte der jugendlichen Entwicklung: das Achtklassspiel den Abschied vom Kindsein und den Übergang ins Jugendalter, das Zwölftklass-Spiel den Eintritt in das Erwachsensein und den Abschied von der Schule.
Die Schule möchte am Ende der Proben ein Stück auf der Bühne sehen, das so umgesetzt ist, dass Schauspiel, Sprache, Geste, Handlung, Bühnenbild und Kostüme zu einem schlüssigen Ganzen werden.

Die achte Klasse versetzt den Zuschauer in das Jahr um 1826 als Wilhelm Hauff selbst eine längere Reise durch den Spessart unternahm.
Zahlreiche Geschichten um Fuhrknechte und Postreiter, Wegelagerer und Räuber, die ihr Unwesen trieben, bedrohte Postkutschen und einsame Wirtshäuser inspirierten Hauff. Und so schuf er aus dem alten Erzählstoff das bekannteste Spessartmärchen: Das Wirtshaus im Spessart.

Unterwegs durch den unheimlichen Spessartwald geraten die Komtess Franziska und ihr Verlobter Baron von Sperling mit ihrer Kutsche in eine Fallgrube. Mit dabei sind ihre Zofe Lucille und der Pfarrer Haug. „Zufälligerweise“ kommen ihnen zwei äußerst freundliche Holzfäller zur Hilfe und raten Ihnen, in dem gar fürtrefflichen „Wirtshaus im Spessart“ die Nacht zu verbringen.

Jedoch, es stellt sich schnell heraus, dass ihr Quartier in Wirklichkeit eine Räuberspelunke ist und die zwei Halunken sie in diese Falle gelockt haben. Die Räuber verlangen 20 000 Gulden Lösegeld für die schöne Komtess von Sandau…

Die Klasse hatte sich Ende Januar auf den Weg in den Spessart gemacht, um für ihr Theaterstück zu proben, nach den Räubern Ausschau zuhalten und natürlich nach dem Lösegeld.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
Für das leibliche Wohl sorgen die Eltern der achten Klasse
Juni 2018
Dem Burnout nahe wünscht sich König Peter vom Reiche Popo nichts sehnlicher, als sein Amt seinem Sohne übergeben zu können. Doch der verwöhnte Kronprinz Leonce zeigt keinerlei Interesse, neben seiner Beziehung langweilt ihn sein ganzes Sein.
Als König Peter seinen Sohn mit Prinzessin Lena vom Reiche Pipi verheiraten will, ist dieser wenig begeistert und ergreift  zusammen mit seinem Freund Valerio die Flucht. Dieser Heirat mit einer Unbekannten und der damit verbundenen Nachfolge seines Vaters will er in jedem Fall entgehen.
Unterwegs trifft Leonce auf eine junge Frau und ihre Gouvernante, die ebenfalls vor der staatlich beschlossenen Ehe flüchtet. Beide entdecken ein ihnen bisher unbekanntes, vom Überdruss betäubtes Gefühl, die Liebe –  Doch geschickt arrangiert kommt es schließlich zu einer Hochzeit und zu einem überraschenden Zufall...

Schüler der Waldorfschule sammelten für den WOW-Day 2017

Lia  (Klasse 8) und Emily (Klasse 11) spielen für den WOW-Day
Mit Verkaufsaktionen und musikalischen Darbietungen auf dem Wochenmarkt  sammelten die Schüler der Freien Waldorfschule Biberach für den internationalen Waldorf-One-World-Day (Wow-Day) am 25. Oktober 2017. Weitere Schüler arbeiteten einen Tag in verschiedenen Unternehmen, wobei der Lohn ebenfalls der Spendenaktion zugute kam. Es konnten 1480 Euro gesammelt werden.

Beim Wow-Day handelt es sich um eine internationale Spendenaktion von Waldorfschulen und -einrichtungen, um Schülern weltweit eine Schulbildung zu ermöglichen, unabhängig von ihrer oftmals harten sozialen Realität. Der Erlös geht zu 100% an hilfsbedürftige Projekte in aller Welt (z.B. Indien, Peru, Georgien...)

In den vergangenen 21 Jahren haben 437 Schulen und Einrichtungen in 37 Ländern mit Begeisterung 3,6 Millionen Euro an Spenden gesammelt. Dadurch konnten in 50 Ländern Projekte unterstützt werden.

11. November 2017, veröffentlicht in der Schwäbischen Zeitung

WOW-Day Aktion vor Steigmillers Hofladen, Klasse 9 verkauft Kuchen
WOW-Day Aktion im Eine-Welt-Laden, Lina (Klasse 11) räumt Regale ein
WOW-Day Aktion auf dem Marktplatz, Klasse 9 verkauft Kuchen

Waldorfschule bekommt Stern für Ernährung

Frau Wöhrle und Frau Delfino nahmen den Stern in Empfang

"Der Ernährungsstern zeichnet Schulen aus, die ein gesundes Angebot von Lebensmitteln an der Schule und eine positive Tischkultur haben."
Im Landkreis Biberach wird mit dem Konzept „Sterne für Schulen“ ein neuer Weg der Präventionsarbeit an Schulen beschritten. Eine Schule, die ein präventives Thema in ihrem Schulprofil verankert hat und nachhaltig verfolgt, kann sich um die Auszeichnung mit einem Stern bewerben.

Die Sterne werden vom Netzwerk 1 der Kommunalen Gesundheitskonferenz im Landkreis unter Leitung des Gesundheitsamtes verliehen. Es bildet auch ein Netzwerk von Akteuren in der Prävention, die den Schulen als Partner zur Seite stehen.

Sterne werden für die Umsetzung folgender Themen verliehen:
    Bewegung
    Ernährung
    Suchtprävention
    Gewaltprävention
    Ich und mein Körper
    Medienkompetenz

Den Presseartikel zur Sterneverleihung finden Sie hier: Pressetext Sterne für Schulen

Traditioneller Adventsmarkt 2016

Herzlichen Dank an die vielen Helfer/innen
am vergangenen Sonntag.
Schule, Kindergarten und Krippe freuten sich über sehr viele Besucher.

Passend zum Adventsmarkt fiel am Vorabend der erste Schnee und es wurde klirrend kalt. So genossen die Besucher auch die vorweihnachtliche Dekoration des Schulhauses und einen heißen Punsch an den Hütten zwischen Kindergarten, Krippe und Schule.

Im Kultur-Café luden den ganzen Tag über kulturelle Vorführungen - Theater, Gesang und Musik - zum Genießen und Entspannen ein.

Neu präsentiert werden konnte in diesem Jahr das eben fertiggestellte Handwerkerhaus für den künstlerisch-handwerklichen Unterricht von Klasse 5-12.
Hier werden die Fächer Schreinern, Korbflechten, Schmieden und Kupfertreiben unterrichtet.
Im Endausbau wird ein kleines Handwerkerdorf entstehen für die Bereiche Holz, Garten, Stein und Metall. Der Unterricht in diesen Fächern fördert die lebenspraktische Orientierung der Schüler.
Besucher im Handwerkerhaus
Hirten für die Weihnachtskrippe
Veranstaltungsbereich der Schule

Politikerbesuch in der Oberstufe 2016

Klasse 11 mit Deutschlehrer Heiko Neumann und Tim Hundertmark
Tim Hundertmark -FDP-Vorsitzender in Biberach- besuchte im Rahmen der Hand-hoch-Kampagne unsere Schule und gestaltete eine Schulstunde mit den Klassen 9-11, um sich den Fragen der SchülerInnen zur Arbeit eines Politikers zu stellen.

Wir freuen uns sehr, dass die letztjährige 12. Klasse zusammen mit ihrem Klassenbetreuer Heiko Neumann zu den Gewinnern des Bruno-Frey-Kulturpreises 2019 zählt.
Das Theaterprojekt „Radikal reduzierter Wahnsinn“ war, laut Juryentscheidung, eine besondere Bereicherung für die Stadt Biberach und den gesamten  Landkreis. Der Preis in Höhe von 2.500 Euro wurde im Rahmen einer offiziellen Preisverleihung am 15.11.2019 um 18 Uhr im Heinz H. Engler-Forum feierlich überreicht.

Über das Theaterprojekt
In dem mehrere Monate andauernden Prozess haben sich die Schüler der 12. Klasse der Waldorfschule Biberach intensiv mit dem ursprünglichen Stück von Ingrid Lausund auseinandergesetzt. Zusammen mit dem Regisseur Benjamin Retetzki von der Jungen Ulmer Bühne wurden Szenen umgeschrieben oder durch eigene Szenen ersetzt oder erweitert.
Das Ergebnis ist ein Querschnitt unseres Lebens: skurril, komisch, weise, laut und ehrlich. Die drei Aufführungen fanden im Juni 2019 in der Stadtbierhalle auf dem Biberacher Gigelberg statt.

Das Klassenspiel in der 12. Klasse ist die letzte gemeinsame Arbeit nach einer zwölfjährigen Schulzeit, die die Klasse miteinander macht. Dabei stehen die Schülerinnen und Schüler nicht nur als Schauspieler auf der Bühne, sondern engagieren sich gemäß ihrer Fähigkeiten und übernehmen gemeinsam Verantwortung in der Organisation des Projekts. Die Besonderheit an den Theaterprojekten an Waldorfschulen ist, dass es für die Aufführungen keine gesonderte Schüler-Theater-AG wie an anderen Schulen gibt, sondern dass sich alle Schüler einer Waldorfklasse als Schauspieler betätigen.
Was ist der Bruno-Frey-Kulturpreis?
Für den 2017 ins Leben gerufenen Bruno-Frey-Kulturpreis können sich Einzelpersonen, Gruppen, Vereine oder Schulen aus dem Landkreis Biberach in den Sparten Theater, Musik, Bildende Kunst, Literatur und Medienkunst bewerben. Ein wichtiges Kriterium ist, dass an dem realisierten oder geplanten Kulturprojekt junge Menschen bis zum Alter von 30 Jahren aktiv beteiligt sein müssen.

Text: Heiko Neumann & Christoph Behm
Fotos: Christoph Behm
Die Waldorfschule Biberach beglückwünscht die
Abiturienten 2019

Wir gratulieren Chiara Delfino, Anna Loderer, Aurelian Ude, Jan Herrmann und Finn Eichner zum bestandenen Abitur an der Freien Waldorfschule Biberach.

Die fünf Schülerinnen und Schüler sind der zweite Abiturjahrgang an unserer Schule und sind gemeinsam von Klasse 1 bis 13 gegangen.

Das gibt es wohl nicht alle Tage an einer Schule die gerade mal 14 Jahre alt ist.
Nach einer tollen Abifeier und einem gelungenen Abistreich, also ganz kurz vor der endgültigen Verabschiedung aus unserer Schule, haben wir die fünf gefragt, was sie in nächster Zukunft vorhaben und wie sie die Waldorfschule erlebt haben.

Bei fast allen steht das Thema Reisen ganz oben auf der Agenda. „Reisen, was sonst macht man als Abiturient?“ (Jan Herrmann).

Was hat ihnen am besten in der Schule gefallen, welche Fähigkeiten haben sie auf der Waldorfschule erworben? Hier wird der vielfältige Stundenplan gelobt, der auch viele praktische und interessante Dinge thematisiert, die in anderen Schulen nicht auf dem Stundenplan stehen, sowie die interessanten Einblicke in andere Lebensbereiche, die man während der Schulpraktika bekommt.
Gibt es Verbesserungspotentiale? Für die Oberstufe hätten sie einige mehr Wahlfreiheit in den Fächern gewünscht, dafür sollte die Schule weiter wachsen, um sich insgesamt breiter aufstellen zu können.

Besonders viel Lob erfährt der Zusammenhalt in der Klassengemeinschaft. „Wir kennen uns unglaublich gut, fast wie eine Familie“  (Chiara Delfino). Auch das gute und vertrauensvolle Verhältnis zum Lehrkörper wird betont.

Wir wünschen den fünf alles Gute für die Zukunft und natürlich viel Spaß auf der anstehenden gemeinsamen Abifahrt nach Kroatien!

Text und Foto, Christoph Behm
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